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Digital PR für KI-Sichtbarkeit

Was andere über dich schreiben, wiegt mehr.

Der stärkste Hebel für KI-Sichtbarkeit liegt oft nicht auf der eigenen Website. Er liegt bei Texten, die nicht von dir stammen und trotzdem über dich sprechen.

Romana und Florian Hieß halten gemeinsam eine Auszeichnung für einen ersten Platz

Warum

Der Unterschied zwischen Aussage und Beleg.

Eine Selbstbeschreibung sagt einem System, was du behauptest. Eine Erwähnung in einem Fachmedium sagt ihm, dass jemand anderes dasselbe behauptet. Übereinstimmung zwischen unabhängigen Quellen ist eines der wenigen Signale, die sich in Messungen verlässlich zeigen.

Das ist auch beobachtbar. In der österreichischen Suche zu Agenturen dieser Art ranken Fremdpublikationen sichtbar zwischen den Anbieterseiten. Wer nur die eigene Domain bespielt, konkurriert gegen diese Quellen statt sie zu nutzen.

Der Unterschied zum klassischen Linkaufbau ist wichtig: Hier zählt die Aussage, nicht der Link. Eine Erwähnung ohne Link kann wertvoll sein, wenn sie deine Fakten bestätigt. Umgekehrt bringt ein Link von einer Seite, die niemand als Quelle heranzieht, wenig.

Quellen

Was in Messungen häufig auftaucht.

  • Fachmedien

    Branchenmedien mit redaktioneller Arbeit. Der stärkste Einzelposten, und der aufwendigste.

  • Verbände und Kammern

    Mitgliederverzeichnisse und Fachgruppenseiten. Unaufwendig, oft vorhanden und ungenutzt.

  • Veranstaltungen

    Programme, Ausstellerverzeichnisse, Vortragsankündigungen. Ein Auftritt ohne Onlineeintrag existiert für Systeme nicht.

  • Hochschulen

    Kooperationen, Lehraufträge, Publikationen. Hoch bewertete Quellen, wenn eine echte Verbindung besteht.

  • Branchenverzeichnisse

    Nur die mit echten Lesern. Verzeichnisse ohne Publikum sind für beide Welten wertlos.

  • Presseportale

    Aussendungen tauchen in Antworten auf. Wirken aber nur mit tatsächlicher Nachricht, nicht als Dauerbetrieb.

Praxis

Was funktioniert und was nicht.

Funktioniert: eine Sache, die tatsächlich neu oder überprüfbar ist. Eigene Daten, eine Messung, ein Ergebnis, eine Position. Redaktionen greifen so etwas auf, weil es Substanz hat.

Funktioniert nicht: gekaufte Platzierungen ohne Inhalt, Aussendungen ohne Nachricht und Gastbeiträge auf Seiten, die niemand liest. Das erzeugt Erwähnungen ohne Gewicht und im schlechteren Fall Widersprüche zu deinen eigenen Angaben.

Der langweilige Teil ist der wichtigste: Was in einer Fremdquelle über dich steht, muss zu dem passen, was auf deiner Website steht. Eine Presseaussendung mit einer anderen Gründungsjahreszahl richtet mehr Schaden an, als sie Nutzen bringt.

Häufige Fragen

Zu Digital PR.

Ist das nicht einfach Linkbuilding?
Es überschneidet sich, hat aber ein anderes Ziel. Linkbuilding will den Link, hier will man die Aussage. Deshalb zählen auch Erwähnungen ohne Link.
Wie viele Erwähnungen braucht es?
Weniger als erwartet, wenn sie aus Quellen mit Gewicht kommen. Drei Fachbeiträge wirken meist mehr als dreißig Verzeichniseinträge.
Wie lange dauert es, bis eine Erwähnung wirkt?
Bei live nachgeladenen Quellen Tage bis Wochen. Bei Modellwissen deutlich länger, und dort ist der Zeitpunkt nicht steuerbar.
Zählen Presseaussendungen?
Ja, sie tauchen in Antworten auf. Sie brauchen aber eine echte Nachricht. Eine Aussendung ohne Anlass wird veröffentlicht und trotzdem nicht zitiert.
Was ist mit bezahlten Beiträgen?
Sie sind zu kennzeichnen und wirken schwächer als redaktionelle. Wir empfehlen sie nur, wenn das Medium ohnehin gelesen wird und der Inhalt trägt.
Muss der Beitrag verlinken?
Nicht zwingend. Ein Link hilft, entscheidend ist aber, dass dein Name und deine Angaben korrekt darin vorkommen.
Wie findet man die richtigen Medien?
Über die Messung. Man sieht nach, welche Quellen bei den eigenen Fragen genannt werden, und arbeitet an genau diesen statt an einer allgemeinen Liste.
Funktioniert das auch regional?
Sehr gut, weil regionale Quellen bei Anfragen mit Ortsbezug stark gewichtet werden. Landesmedien und Landesverbände sind dort oft wichtiger als überregionale.
Was ist mit Wikipedia?
Ein Eintrag hilft, ist aber an harte Relevanzkriterien gebunden. Wer sie nicht erfüllt, sollte es lassen. Details unter LLMO.
Kann man Erwähnungen messen?
Ja, über die genannten Quellen in den Antworten. Genau diese Aufschlüsselung zeigt, ob die PR-Arbeit angekommen ist oder nur Kosten verursacht hat.

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